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Playa del Silancio, Asturien, Spanien

Playa del Silencio, Asturien, Spanien
Um ehrlich zu sein war dies kein "Silent Moment", denn der Atlantik zeigte sich von seiner wilden Seite. Die steilen Felswände verstärkten das unablässige Getöse der Brandung. Wenn der Meeresspiegel mit den Gezeiten über vier Meter schwankt, ist es von großer Bedeutung zu wissen, wann und wo ideale Bedingungen zum Fotografieren herrschen. Ein möglicherweise steigendes Meeresniveau nicht zu bedenken kann schnell zu einer gefährlichen Situation führen.
So sehr ich den Ozean liebe, ich habe riesigen Respekt vor seiner Urkraft. Alleine an diesem Strand zu sein gab mir kein gutes Gefühl. Auch wenn dieses Bild Schönheit und Ruhe ausstrahlt, die Situation während der Aufnahme war alles andere als entspannend. Ein paar Meter hinter mir blockierten steile Klippen jede Fluchtmöglichkeit vor der hereinbrechenden Brandung. In unregelmäßigen Abständen kamen die Wellen so nahe, dass ich ein paar Sätze über die nassen Steine zu den Klippen machen musste, das Stativ über dem Kopf in die Höhe gestreckt, um die Kamera trocken zu halten. Ich selbst wurde dabei über die Hüfte nass gespritzt.



Zillertaler Alpen, Österreich

Vor Sonnenaufgang, Zillertaler Alpen, Österreich
Die wertvollen Minuten vor Sonnenaufgang präsentieren die Landschaft in niederem Kontrast und satten Farben. Verhältnisse, die ideal zu meinem fotografischen Stil passen.




Mandlwand, Salzburg, Österreich

Mandlwand, Salzburg, Österreich
Endlich, nach Wochen schlechten Wetters, genoss ich drei Tage in den Bergen, um ein paar Sommerimpressionen einzufangen. Nach einer Stunde Aufstieg erreichte ich diesen kleinen Tümpel. Absolute Windstille und eine dunstige Atmosphäre ermöglichten mir diese zu-schön-um-wahr-zu-sein Aufnahme.




Adamello-Brenta Naturpark, Italien

Entferntes Wunder, Adamello-Brenta Naturpark, Italien
Vier Nächte haben wir geduldig auf eine Morgenstimmung gewartet, um eine Spiegelung des Brenta Massivs im Lago Nero zu fotografieren. Das Licht ist zur Sommersonnenwende morgens am besten. Aus der geplanten Spiegelung wurde nichts und während des Sonnenaufgangs am vierten Tag stand ich am Seeufer in dicke Wolken gehüllt. Meine Hoffnung, dass sie aufreissen und den Blick frei geben wurde mit diesem Bild belohnt. Eine Minute zuvor war noch alles in dichten Nebel gehüllt.




Madeira, Portugal

Ein Blick in die Ewigkeit, Madeira, Portugal
Der Wecker läutet um kurz vor 5 und ich werde aus dem Tiefschlaf gerissen. Draußen ist es stockfinster und mein Körper will einfach nur weiterschlafen. Aber mein Wille ist stärker, er drängt mich aufzustehen und in die Berge zu fahren. Nach fast einer Stunde steig ich aus dem Auto, es hat nur ein paar Grad über Null und ich mach mich auf den Weg hinein in diese wilde Berglandschaft. Stille und Einsamkeit sind meine einzigen Begleiter. Es zeichnet sich schon ein tiefblauer Horizont im Nordwesten ab, zum Glück habe ich genug Zeit und muss mich nicht hetzen. Der Tag braucht Ende Mai lange, um die Nacht zu verdrängen. Ich genieße die frische, feuchte Luft hier auf 1800m Seehöhe. Jetzt heisst es warten und hoffen, dass die Natur ihre Schönheit entfaltet. Und dann geht alles ganz schnell, im Sekundentakt verfärbt sich der Himmel von blau nach lila und orange. Alle Mühen sind vergessen, die Zeit steht still und ich bin überwältigt von dem grandiosen Naturschauspiel.




Nationalpark Donauauen, Niederösterreich

Stiller Morgen im Nationalpark Donauauen, Niederösterreich
Einer dieser magischen Momente alleine in der Natur, wenn der Tag erwacht und für ein paar Minuten die Welt scheinbar still steht.



Kappadokien, Türkei

Tuffstein Erosion, Kappadokien, Türkei
Ich erwischte einen günstigen Fluge auf den Mars, um nutzte die Gelegenheit ein paar Frühlingsbilder auf dem roten Planeten zu schiessen. ;-)
Kappadokien ist eine Region im türkischen Anatolien, bekannt für seine erodierten Tuffsteinformationen. Die bizarre und einzigartige Gestalt der Landschaft hat mich sofort in Ihren Bann gezogen und obwohl ich bei meinem fünftägigen Aufenthalt zeimliches Pech mit dem Wetter hatte, gelang es mir ein paar schöne Eindrücke einzufangen.




Krabi, Thailand

Phranang Sonnenuntergang, Krabi, Thailand
Um ehrlich zu sein: Thailand ist nicht das ideale Land für einen Landschaftsfotografen. Neben dem fordernden, heissen und feuchten Klima ist es schwierig zur Dämmerung in entlegene Gebiete zu kommen. Zur Freude meiner Lebensgefährtin unternahmen wir erstmals eine Reise ohne dem Hauptfokus gute Bilder nach Hause zu bringen. Sogar ein Landschaftsfotograf braucht einmal ein paar Tage Pause (zumindest habe ich mir das eingeredet). Und dafür ist Thailand wie geschaffen. Köstliche Früchteshakes, flache Sandstrände und freundliche, enspannte Leute. Wir hatten eine tolle Zeit!




Steiermark, Österreich

Winterzauber am Radmerbach, Steiermark, Österreich
Kein Feuer kann sich mit dem Sonnenschein eines Wintertages messen - Henry David Thoreau




Hemisphäre, Valencia, Spanien

Hemisphäre, Valencia, Spanien
L'Emisfèric ist ein Teil der "Stadt der Künste und Wissenschaften". Eine beeindruckende Aneinanderreihung moderner Gebäude entworfen vom Architekten Santiago Calatrava.
Großes Glück bescherte mir eine selten glatte Wasseröberflche.



Puig Major, Mallorca, Spanien

Puig Major, Mallorca, Spanien
Im zarten Morgenlicht erstrahlt die karge Landschaft der Baleareninsel sogar im Dezember farbenfroh. Um der Winterkälte zu entfliehen und meinen steten Durst nach neuen "Silent Moments" zu stillen, reiste ich für ein paar Tage spontan nach Mallorca. Der Puig Major ist der höchste Berg (1445m) der Insel und Teil der Serra de Tramuntana, welche für die Aufnahme in die UNESCO Weltnaturerbe Liste nominiert ist. Weitere Bilder in Kürze online!




Nationalpark Plitvice, Kroatien

Blätterstrudel, Nationalpark Plitvice, Kroatien
Mittlerweile zum dritten Mal besuchte ich die einzigartige Landschaft aus hunderten Wasserfällen und türkisem Wasser. Der Blätterstrudel bewegte sich so langsam, dass er mit freiem Auge nicht zu erkennen war. Es war eine schöne Überraschung die Bewegung der Blätter der Blätter nach der 30 sekündigen Aufnahme am Kameradisplay zu sehen.




Nationalpark Stilfser Joch, Italien

Wattemeer, Nationalpark Stilfser Joch, Italien
Während im Tal der herbstliche Nebel trüb seine kühle Nässe in alle Winkel treibt, gibt Mutter Natur eine Sondervorstellung und zeigt sich auf den Berggipfeln in majestätischer Pracht. Im Oktober sind die Alpen ein perfektes Revier für einen Landschafts-fotografen. Die Tage sind zwar schon recht kurz, aber die Luft ist meist klar und die Sonne steigt nicht sehr hoch, somit ist das Licht beinahe den ganzen Tag brauchbar. Die Berge im Hintergrund sind die Viertausender des Oberengadins, gut 40km entfernt.




Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten, Österreich

Sonnenaufgang im Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten, Österreich




Lofoten, Norwegen

Mitternachtsmärchen, Lofoten, Norwegen
Noch nie war ich zur Zeit der endlosen Tage im Frühsommer im nördlichen Skandinavien, an denen die Sonne wochenlang den Horizont nicht berührt. Aufgrund der fehlenden Dämmerung machte ich mir vor der Abfahrt Sorgen, weniger fotografieren zu können. Wie sich herausgestellt hat zu Unrecht, denn sechs Stunden durchgehend magisches Licht sind mehr als genug für einen Tag und gibt es sonst nur im Märchen.



Golfo di Porto, Korsika, Frankreich

Stürmischer Abend am Golfo di Porto, Korsika, Frankreich



Nationalpark Donauauen, Niederösterreich

Gewitterstimmung, Nationalpark Donauauen, Niederösterreich
Während einer Wanderung an einem traumhaften Frühlingstag überraschte mich ein Gewitter. Anfangs blitzte und donnerte es nur, doch dann kam der Regen. Aber ich machte mich nicht gleich auf den Rückweg, sondern stellte mich im Wald unter. Meine Hoffnung, dass die sinkende Sonne nochmals durch die Wolken kommt wurde schlussendlich mit diesem Bild belohnt. Der Baumstamm im Vordergrund wurde feinsäuberlich von Bibern abgenagt.



Piazza San Marco, Venedig, Italien

Am Piazza San Marco, Venedig, Italien
Als Naturfotograf jährlich mehrmals quer über den Erdball zu fliegen empfände ich als heuchlerisch. Deshalb versuche ich mich auf eine Fernreise im Jahr zu beschränken, was zu viel Freiraum für Städtereisen in der kalten Jahreszeit führt. Ein perfekter Kontrast zur Naturfotografie mit überraschend vielen Parallelen.
Es geht in jedem Bild um Ordnung, um Linien und Flächen und diese in bestmögliche Verhältnisse und Abstände zu bringen. Die Natur ist viel unordentlicher als eine Stadt, so ist sie auch schwieriger zu fotografieren.



Jumeirah, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Al Qasr Madinat Jumeirah, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate




La Grande Arche in La Défense, Paris, Frankreich

La Grande Arche in La Défense, Paris, Frankreich
Paris ist Paris. Paris ist so herrlich weitläufig. Paris ist ein großer Fluss mit vielen schönen Gebäuden daran. Paris ist modern und alt zugleich. Paris ist der Eiffelturm in den Wolken. Paris ist ein einziges Motiv. Paris ist Paris.



Pico del Teide, Teneriffa, Kanarische Inseln

Pico del Teide, Teneriffa, Kanarische Inseln
Der höchste Berg von Spanien ist der 3718m hohe Vulkan Teide, welcher den südlichen Teil der Insel Teneriffa landschaftlich dominiert. Sein Kessel, an dessen Rand dieses Bild entstand, hat einen Durchmesser von 17 km. Der Teide ist der dritthöchste Inselvulkan der Erde und als
UNESCO Weltnaturerbe ausgewiesen.



Måbødalen, Hordaland, Norwegen

Måbødalen, Hordaland, Norwegen
Nieselregen, 5°C. Die vom Moos überwachsenen Steine sind rutschig und fordern höchste Konzentration beim Gehen. Aber ich habe nicht viel Zeit, die Dämmerung hat schon eingesetzt und ich möchte unbedingt das Ende des Tals erreichen. Sogar meine Hündin hat auf ihren vier Beinen Schwierigkeiten und rutscht immer wieder auf dem glatten Fels aus. An drei Seiten ragen 400m hoch Felswände
auf, und ich bin überwältigt von dem eindrucksvollen Anblick. Das Gefühl von Nichtigkeit überkommt mich in Gegenwart dieser Felsmassen.



Abendstimmung am Lake Huron, Ontario, Kanada

Abendstimmung am Lake Huron, Ontario, Kanada

Der unglaubliche 60.000 Quadratkilometer (das entspricht 3/4 von Österreich) große Lake Huron ist der Zweitgrößte der 5 großen Seen Nordamerikas. Ende August verbrachte ich einige Zeit in einem Ferienhaus an dessen Nordufer und fuhr fast täglich mit dem Kanu hinaus zu kleinen Felsinseln, um die Sonne zu beobachten, wie sie langsam am Horizont verschwindet.

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